Eclipse Java Heap Space Probleme

Ich musste mich heute den ganzen Tag mit Java Heap Space Problemen in meinem Eclipse rumärgern (jedesmal neu starten von Eclipse!!!), nachdem ich ein größeres Projekt hinzugefügt hatte. Aber endlich hab ich die Lösung gefunden und es geht wieder alles, so wie es soll, nein, sogar noch besser ;)

Im Endeffekt ist es auch ganz einfach:

  1. Öffnen der eclipse.ini im Eclipse Verzeichnis
  2. Anpassen des Parameters -Xms auf einen höheren Wert. Dieser Parameter definiert die Anfangsgröße des Heap-Speichers. Ich hab den von 40m (MegaByte) auf 128m gesetzt. Wenn man sowieso weiß, dass man öfters größere Projekte öffnet, kann sich das lohnen. Mein Eclipse ist etwas schneller geworden dadurch.
  3. Anpassen des Parameters -Xmx auf einen höheren Wert. Dies ist die Maximal-Größe des Heap und ist standardmäßig nur auf 384m gesetzt. Je nach verfügbarem RAM kann man Eclipse hier durchaus etwas mehr gönnen. Ich habe ihn erstmal auf 1024 MB gesetzt. Ich hoffe es reicht.

Schlussendlich sieht meine komplette eclipse.ini jetzt so aus:

-startup
plugins/org.eclipse.equinox.launcher_1.1.0.v20100507.jar
--launcher.library
plugins/org.eclipse.equinox.launcher.win32.win32.x86_1.1.1.R36x_v20100810
-product
org.eclipse.epp.package.php.product
--launcher.defaultAction
openFile
--launcher.XXMaxPermSize
256M
-showsplash
org.eclipse.platform
--launcher.XXMaxPermSize
256m
--launcher.defaultAction
openFile
-vmargs
-Dosgi.requiredJavaVersion=1.5
-Xms128m
-Xmx1024m

Gefühlt ist mein Eclipse nun nicht nur stabil, sondern auch wieder schneller.

Im Übrigen gibts auch nen Artikel im Eclipse-Wiki dazu.

Windows Media Center Remote

Ich nutze ja schon öfters das Windows Media Center. Zwar weniger zum Musikhören (hier ist immer noch iTunes mein Mittel der Wahl), aber dafür zum Fernsehen am Rechner (weil mein DVB-T Stick eh ne grottige Software dabei hatte) und zum DVD schauen am Rechner. Nun hat mein DVB-T Stick ja so eine nette Fernbedienung dabei. Die funktioniert allerdings äußert bescheiden. Zum einen sitzt der Empfänger eben im Stick, der ja bei nem normalen Rechner eben hinten im Rechner steckt und den Empfang des Infrarot-Signals mehr als schwierig gestaltet, zum Anderen funktioniert die eben nur mit der beigelegten Software und auch nur für DVB-T. Eine Alternative musste also her.

Ich hab überlegt, was ich für Möglichkeiten hatte, und direkt fiel mir mein Milestone eine. Es sollte doch möglich sein, mit seinem Android Handy den Rechner zu bedienen. Also kurz im Market gesucht und myRemote entdeckt. Eine weitere Suche bei Google führte dann die wichtigen Details zu Tage: Fern-Bedienung des Media Centers per W-LAN, auf dem Rechner wird ne kleine Applikation benötigt, die das Ganze dann an das Media Center weiterleitet. Klingt doch gar nicht schlecht. Also die App im Market heruntergeladen und das Tool auf dem Rechner installiert, das Milestone mit dem heimischen W-LAN verbunden und in den Settings der App die lokale IP-Adresse des Rechners eingetragen. Die ersten Schritte waren ja ziemlich einfach.

Nur leider folgte dann die Ernüchterung. Nach Starten der App war da irgendwie nichts mit Media Center fernsteuern. Egal, was ich drückte in der App, es regte sich nix auf dem Rechner. Media Center neu gestartet, keine Änderung. Irgendwie hatte ich das Tool schon abgeschrieben, und das obwohl es sehr vielversprechend aussah. Aber ich geb ja gerne mal ne zweite Chance. Als ich den Rechner zwecks Windows Update mal neu starten musste (Anm. am Rande: seit Windows 7 vielleicht erst das 5te oder 6te Mal), startete ich das Tool und Media Center, nahm mein Milestone, startete die App und drückte einfach mal auf einen der Buttons. Und siehe da, es tut!

Nunja, die Oberfläche der App sieht irgendwie mehr nach X-Box aus, aber man findet sich recht schnell zurecht. In meinem Fall ließ sich alles bedienen. Mehr sollte die App ja auch gar nicht tun. Ich bin also zufrieden.

Mein Fazit: Bis auf das kleine Problem des Rechner-Neustarts, um die Anwendung nutzbar zu machen, war die Installation und Konfiguration ein Kinderspiel. Die Verbindung klappte dann im zweiten Anlauf auf Anhieb. Das Media Center lässt sich problemlos bedienen und die Handy App scheint auch kein Akku Killer zu sein. Von meiner Seite gibts hier 4 Sterne.

Wenn mir jetzt noch jemand ne App nennen kann, mit der ich iTunes fernsteuern kann, die nicht gerade die Welt kostet und funktioniert wäre ich noch glücklicher.

Meine Lieblings Android Apps

Da ich ja nun schon ein paar Wochen stolzer Besitzer eines Motorola Milestone bin, dachte ich mir, dass es wirklich mal Zeit wird, ein paar meiner Lieblingsapps vorzustellen. Über Sinn und Unsinn brauchen wir, denke ich, gar nicht streiten, ich gebe zu, dass nicht jede App wirklich sinnvoll ist, aber teilweise machen sie eben einfach Spass ;)

1. Gowalla

Gowalla

Gowalla

Naja, einen teifgründigen Sinn hat Gowalla nicht. Die App dient dazu, Freunden mitzuteilen, wo man sich gerade aufhält. Hierzu kann bekommt man Listen von in der Nähe befindlichen Spots per GPS und kann sich an den jeweiligen Lokationen einchecken, um den Freunden mitzuteilen, dass man z.B. gerade in Kneipe XYZ ist, oder an der Arbeit, oder, oder, oder. Ein nettes Spielchen nebenbei ist das Feature, dass man Gegenstände bei sich trägt, die man an den Orten, an denen man eincheckt, ablegen oder tauschen kann. Damit einem diese Items gerade beim Ablegen nicht ausgehen, bekommt man immer mal wieder ein Item zugesteckt, wenn man irgendwo eincheckt. Sollte euer Lieblingsspot noch nicht vorhanden sein, gibt es selbstverständlich auch die Möglichkeit, diesen hinzuzufügen.


2. Twitter

Twitter

Twitter

Naja, Twitter werden ja viele kennen. Ich benutz es mittlerweile regelmäßig, von daher führte selbstverständlich kein Weg an einer Twitter-App für mein Milestone vorbei. Anfangs habe ich Seesmic für Android benutzt, und muss auch sagen, es funktioniert sehr gut. Besonders vorteilhaft ist Seesmic, wenn man mehr als einen Twitter Account von unterwegs benutzen will. Da ich das aber nicht nutze (zumindest nicht von unterwegs), habe ich dann mal die offizielle Twitter App ausprobiert und muss sagen, sie erfüllt alle meine Erwartungen.






3. Hungry! Shoplist

Hungry! Shoplist

Hungry! Shoplis

Hungry kann nicht viel, aber das was es kann, macht es einfach und bequem: eine Einkaufliste verwalten. Hierzu kann man einfach Artikel anlegen und diese mit einem einfachen Click (oder wie nennt man das?) in die Einkaufsliste verfrachten. Beim Einkaufen einfach Hungry! öffnen und die Artikel, die man gekauft hat, aus der Einkaufsliste mit einem Click aus der Liste wieder entfernen. Für spätere Wiederverwendung werden die einmal eingegeben Artikel gespeichert. Sehr einfach, sehr schlicht, aber schlicht und einfach genial ;)



4. Locale

Locale

Locale ist eine der praktischsten Apps, die ich bisher auf meinem Milestone habe. Man definiert Ausgangssituationen (z.B. an einem bestimmten Ort, zu einer bestimmten Uhrzeit, bei leerem Akku, etc) und kann angepasst an diese Bedingungen die unterschiedlichsten Aktionen auf dem Android ausführen lassen. Wozu benutze ich es momentan? Naja, befinde ich mich an der Arbeit (per GPS ermittelt), lasse ich das Handy z.B. automatisch stumm schalten. Zwischen 23 und 7 Uhr wird es automatisch in den Flugzeugmodus geschickt und ist es in der Autohalterung oder im Multimedia-Dock, wird das Display-Timeout abgeschaltet. Ich denke, ich werde noch viele weitere Möglichkeiten finden, solche automatisierten Aktionen ausführen zu lassen, vor allem, da es noch eine Menge an Plugins für Locale gibt, mit denen sich die Funktionalität noch erweitern lässt.



5. ConnectBot

ConnectBot ist “nur” ein SSH-Client für Android. Aber er erfüllt seinen Zweck. Um mal eben von unterwegs nen Apache neu zu starten oder ähnliches reicht es sicherlich aus. Für alle längerdauernden Arbeiten, die ich per SSH ausführe, würde ich aber im Normalfall eh nicht zum Stein greifen, sondern dann doch lieber die Vorzüge eines Desktoprechners nutzen.


6. barcoo

barcoo

barcoo

Man ist im Laden, will den günstigsten Preis für ein Produkt wissen? Oder will man vielleicht mal wissen, was im Lieblingslebensmittel wirklicht drin ist? Dann ist barcoo genau das Richtige. barcoo scannt per Kamera beliebige Barcodes oder QR-Codes und sucht dann die passenden Seiten auf, um die interessanten Informationen zu dem Produkt abzurufen. Funktioniert super, nur bei manchen Barcodes (unebener Untergrund, z.B. Kugelschreiber, spiegelndem Barcode oder schlechter Beleuchtung) hat die Barcode-Erkennung ihre Probleme. Aber alles in Allem ist die App wirklich praktisch.


Fazit

Das waren erstmal nur die Top 6 meiner Apps, eigentlich mehr die sinnvollen, aber ich denke, es wird noch mal einen Post über die unsinnig, aber lustigen Apps geben ;) Selbstverständlich kann ich diese Liste auch noch weiter führen, aber für heute soll es erstmal gut sein.

Welches sind eure Favourites der Android Apps? Vor allem, welche Navi-App lohnt sich für das Milestone (auch preislich)?

Ich würde mich defintiv über ein paar Anregungen freuen!

Piwik auf dem Desktop

Ich bin komplett zufällig, bei Recherchen nach anderen Themen, über zwei recht interessante Tools gestoßen.

Ich benutze ja schon seit längerem Piwik, um die Statistiken meiner Webseiten zu tracken. An sich ist Piwik schon eine sehr gute Software und wird auch regelmäßig aktualisiert, so dass ich damit sehr zufrieden bin. Alle Features nutze ich nicht, aber zumindest die für mich wichtigen Infos habe ich relativ schnell zusammen.

Nun habe ich zwei Tools gefunden, die einem die Piwik Statistiken auch auf den lokalen Desktop bringen. Beide leider nur, wenn man online ist, aber dafür schön übersichtlich.

Das erste Tool ist der Piwik Connector: Es ist relativ simpel aufgebaut, so dass der große Vorteil der Übersichtlichkeit auch gleichzeitig den großen Nachteil der knappen Informationen mit sich bringt, die das Tool ausgibt. Wenn man nur mal eben sehen will, wie die Benutzerzahlen für die im Piwik erfassten Webseiten sind, und das auf einen Blick, für den ist der Piwik Connector das Tool der Wahl.

Die Einrichtung ist relativ simpel. Das Tool benutzt das Adobe AIR Framework, so dass man nur die AIR Datei herunterladen muss und diese dann automatisch installiert wird. Anschliessend richtet man seinen Piwik Account ein und sieht sofort eine Übersicht über alle dem Account zugeordneten Seiten. Mehr kann das Tool nicht.

Das andere Tool, dass ich gefunden habe, ist Desktop Web Analytics – For Piwik. Das Tool ist wesentlich ausgereifter. Es bildet sämtliche Funktionen des webbasierten Original-Piwiks auch auf dem Desktop an. Das ganze ist sehr übersichtlich und auch grafisch ansprechend gestaltet. Die Einrichtung ist fast genauso simpel wie beim Piwik Connector. Ebenfalls auf AIR basierend installiert sich das Tool genauso schnell, lediglich die Einrichtung der Accounts ist hier ein klein wenig aufwändiger. Was der Piwik Connector hier gut macht (alle eingerichteten Webseiten in einem Account verfügbar), macht DWA hier nicht ganz so bequem. Hat man mehrere Webseiten auf dem selben Piwik Account, muss man alle manuell hinzufügen, da hier “Account” nicht den Useraccount, sondern die Webseite meint. Trotz dieses kleinen Mankos, aber ein durchaus brauchbares Tool.

Fazit: Die beiden Tools sind beide sehr brauchbar und leicht einzurichten. Sie verfolgen aber völlig unterschiedliche Ansätze. Piwik Connector zur schnellen Übersicht über alle Webseiten und DWA als detailliertes Statistik Tool. Was man nun eher benutzt, oder ob man einfach bei der Webvariante bleibt, ist einem selbst und dem Zweck überlassen. Ich kann beide durchaus empfehlen und konnte auch keine großen Nachteile entdecken.

Webseite für Dittmann’s Tigergruppe relaunched

Nachdem ich mich entschlossen hatte, die Webseite von Dittmann’s Tigergruppe zu relaunchen, ist das Ergebnis heute abend endlich live gegangen.

Das Layout wurde von Sam Blank erstellt (http://www.sabanco.de). Hierfür noch mal ein riesen Dankeschön!

Die Technik hinter der Seite ist ein Typo3 in der aktuellsten Version mit einigen Extensions. Trotz ein paar Rauchschwaden über dem Kopf wollten am Ende dann doch alle Extensions so funktionieren, wie ich es wollte.

Und hier ist das Ergebnis.

Visual Studio Extensions for Windows SharePoint Services ohne WSS/MOSS installieren

Wer schonmal die Visual Studio Extensions for Windows SharePoint Services ohne installierten WSS/MOSS installieren wollte (zum Beispiel auf Windows XP oder Vista), wird auch schon mal vor diesem Problem gestanden haben. Der Installer verweigert die Installation, solange auf dem lokalen System kein WSS oder MOSS installiert ist. Gott-sei-dank hat Microsoft das Umgehen der Prüfung recht einfach gemacht:

  • Öffnen des Registry Editors regedit
  • Hinzufügen des Keys
    HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Shared Tools\Web Server Extensions\12.0
  • Hinzufügen des String Wertes "Sharepoint" mit dem Wert "Installed"
  • Starten des Installers
  • Freuen
  • Benutzen

Für die ganz Faulen, habe ich den Key als Registry-Datei zur Verfügung gestellt: Registry Fix herunterladen

Krypto 2.0 – Das sicherste Datenverschlüsselungsprogramm der Welt o.O

Einfach nur köstlich, womit der Kryptochef da für seine Software wirbt. Sein Englisch ist noch genialer, aber wer wird denn hier gleich beleidigend werden?

Naja, eine nette Lektüre für Zwischendurch ist es auf jeden Fall und mehrfaches Schmunzeln konnte ich mir nicht verkneifen. Ich finde es interessant, wie sehr manche Menschen doch von sich überzeugt sind, auch wenn ihr Irrglaube ihnen mehrfach offengelegt wurde.

Update:
Es gibt auch noch andere Blogs, in denen er doch sehr zurückhaltend und vernüftig wirkt.

Neuer Wurm im Umlauf

Wie oft hört man das…
Dabei frage ich mich doch immer wieder, wie es ein Wurm überhaupt schafft, sich zu verbreiten. Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass es einzig und allein an der Dummheit der Benutzer liegt. Mal abgesehen davon, dass kaum ein Wurm es überhaupt bis in meine Inbox schafft, weil 99%, der schadhaften Mails bereits auf dem Server aussortiert werden, öffne ich grundsätzlich keine Attachements von Personen, die ich nicht kenne.

Da könnte ja jeder Peter oder Manfred oder sonstwer kommen. Komisch, dass ich von den Namen der Leute, die mir einen Wurm geschickt haben, selten einen in meinem Bekanntenkreis hab.

Also? Warum sind so viele Leute leichtgläubig und leichtsinnig? Mit jedenfalls wird das nicht passieren. Von mir aus sollen die anderen ruhig weiter alle Attachements öffnen, aber dann mögen sie meine E-Mail-Adressen bitte aus ihren Adressbüchern streichen. Langsam nerven die Mails des Virenscanners, dass mal wieder ein Virus entdeckt und beseitigt wurde.

Ach ja, und falls ihr in nächster Zeit eine Mail bekommt, mit einem Foto eurer alten Klasse: Ich glaube kaum, dass ihr jemanden darauf kennt, also schmeisst die Mail gleich weg: heise.de: Vorsicht vor "Klassentreffen"